Warum Deutschland, aber Sozial. Gegen Feindseligkeit und für Zusammenhalt.

Ich habe diesen Blog erstellt um der Spaltung innerhalb der Gesellschaft entgegenzuwirken und gleichzeitig politische Aufklärungsarbeit zu leisten. Für lange Zeit habe ich beobachtet wie unsere Gesellschaft durch unsere Medienlandschaft und bestimmte Politiker immer mehr geteilt wurde und das ist ein Umstand dem ich hoffe entgegenwirken zu können. Mehrere Jahre war ich selbst in der Parteipolitik auf der lokalen Ebene tätig und habe gesehen wie die Spaltung auf jeder Ebene der Gesellschaft einhergeht mit Frustration und einem Gefühl von Machtlosigkeit. Ich selbst wurde mehrfach als polemisch bezeichnet, ein Ausdruck der eine gewisse Aggressivität dem anderen Vorwirft. Meine Erklärung war stets, dass mir die Themen für die ich mich einsetze wichtig sind. Dies hat sich auch nach meinem ausscheiden aus der Parteipolitik nicht geändert. Doch ich glaube ich kann mehr für den Zusammenhalt der Gesellschaft und jener Parteien die eine bessere und solidarischere Zukunft tun, wenn ich keiner Partei angehöre.

Somit ist jede Kritik, wie harsch sie auch ausgedruckt werden mag, am Ende eine Kritik der Aktion, nicht der Person. Ich glaube nicht, dass Friedrich Merz und Christian Lindner bösartige Menschen sind, sie haben sich nur zu viel mit wirtschaftlichen und zu wenig mit Volksinteressen auseinander gesetzt und beide sind für eine Volkswirtschaft unabdingbar.

Hier kommt ein weiterer Punkt zum tragen, meine Rhetorik ist einfach gehalten ich rede nicht von der Bevölkerung, ich rede vom Volk. Denn ich bin nicht geneigt diesen Begriff den Fremdenfeinden zu überlassen. Wer in Deutschland lebt gehört für mich zum deutschen Volk, ob er Wahlrecht hat oder nicht. Ein weiterer Punkt ich gendere nicht, nicht weil ich es als unsinnig empfinde, sondern weil ich verstanden werden will, von jedem. Meine Frau welche erst seit 2 Jahren deutsch lernt kann mit dem generischen Maskulinum, also der Bürger, etc. mehr anfangen als mit den BürgerInnen. Ich sehe somit nicht den Bedarf, bzw. die Zweckmäßigkeit einer solchen Formulierung. Denn auch Menschen die auf solchen Formulierungen herumreiten, spalten in beide Richtungen die Gesellschaft. Es mag ein gut gemeinter Ratschlag sein, einem anderen zu sagen, wie man etwas politisch korrekt ausdrückt, doch so wird es nicht immer aufgenommen. Gleichzeitig wird exakt dieser Umstand von der anderen Seite genutzt um Unmut und Ärger zu schüren. Ich selbst komme aus einer Familie der Arbeiterschicht, meine Eltern haben beide ein Handwerk gelernt und sich aufgrund sowohl ihrer gesundheitlichen, als auch der wirtschaftlichen Lage stets weiterbilden müssen. Ein Umstand der mehr und mehr zur Norm geworden ist. Da sich Reich und Arm immer weiter abschotten. So gibt es in vielen Städten, sowohl soziale Brennpunkte die voll von Quartieren, aber ohne jegliches Kulturangebot sind, als auch bürgerliche Viertel in denen kaum ein Arbeiter oder Handwerker zu sehen ist. Dies ist eine Entwicklung die so alt ist wie die Republik. Doch es zeigt sich, dass um so mehr soziale Durchmischung existiert, umso einfacher scheinen Probleme zu lösen. Die Lösung vieler unserer sozialen Krisen des Zwiespalts, sind Umgang und Verständnis, nicht in Form von Protesten oder Belehrungen sondern in Form von auf Augenhöhe geführten Dialogen. Damit man sich aber auf Augenhöhe unterhalten kann, braucht man eine Basis und um diese geht es mir hier.

Ich sehe mich in der Tradition Wilhelm Liebknecht’s und August Bebel’s, ich möchte eine solidarische soziale Gesellschaft, des Volkes, welche sich auf eine starke Wirtschaft und auf die Zusammenarbeit aller stützt. Dies können wir nur schaffen, wenn wir die Probleme unserer Zeit zusammen angehen und an neuen Lösungen arbeiten, es wird uns nicht helfen uns nach gestern zu flüchten und der Wirtschaft ohne jeden Anreiz auf Innovation Narrenfreiheit zu geben wird unsere Wirtschaft langfristig nur schwächen und nicht stärken. Es sollte am Ende der Wunsch eines jeden Bürgers sein, dass die Gesellschaft sich für alle verbessert, dies kann nur passieren wenn wir nicht die Menschen als Feinde sehen. Sondern unsere gegenüberstehenden Interessen wahrnehmen und eine Möglichkeit finden diesen Interessenkonflikt zum wohle aller zu lösen.

Darum schreibe ich Deutschland, aber Sozial.


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