Kulturkampf der uns ablenkt

HINWEIS: Ich benutze in diesem Beitrag öfter das Wort Kampf, hiermit ist keine physiche Auseinandersetzung, sondern der Kampf der Ideen gemeint. Unser Einsatz für etwas und die Art wie wir Politik leben.

Soziale oder Linke Politik hatte immer das Augenmerk auf den Kampf unten gegen oben. Es war die Grundlage Sozialdemokratischer Errungenschaften am Ende des 19. Jahrhunderts, es war der Treiber von Gewerkschaften und Arbeiterverbänden und es ist die Grundlage von Forderungen wie Mindestlohn, Bürgerversicherung und der JuSos und Linken. Nationalistische und Rechte Kräfte wiederum sehen den Kulturkampf als entscheidensten Konflikt der Gesellschaft, also den Kampf Mann gegen Frau, Hetero- gegen Homosexuelle und Staatsbürger gegen Ausländer. Wo der Linke Kampf ein Kampf gegen die Ungerechtigkeit ist, ist der rechte Kampf einer der Ungerechtigkeit ausbaut und nun muss man sich fragenb wer profitiert davon? Wer profitiert wenn ein Mann eine Frau in der Ehe vom arbeiten abhalten kann? Wer profitiert wenn homosexuelle auf der Straße verprügelt werden dürfen? Wer profitiert davon wenn Ausländer keine Wohnungen bekommen und zusammengefercht leben müssen? Sind es die Männer? Sind es die Heterosexuellen? Sind es die Staatsbürger?

Nein, denn es ist alles nur Ablenkung, wenn der heterosexuelle männliche Staatsbürger seinen Frust ungehemmt an anderen auslassen kann, dann kann der, der ohne Arbeit Geld macht ihn leichter ausbeuten. Hier mit sind die Menschen gemeint die Kredite auf Ihren besitz nehmen, um dann steuerfreies Einkommen zu haben, da sie die Kredite meist durch Zinsen oder steigende Renditen wieder reinbekommen. Denn der Bürger kommt durch diese Ablenkung nie auf die Idee, seinen Frust zu hinterfragen, zu reflektieren, dass es die Arbeitsbedingungen, die teueren Lebensunterhaltungskosten bei immer gleichbleibendem Lohn und die immer stärker wachsende Angst bald auch den Job verlieren zu können, der Grund sind warum er frustriert ist! Die die profitieren sind die Frau Mohn’s und Springer’s, die Herr von Fink’s und die Quandt-Klatten’s dieses Landes. Denn sie sind es die Geld mit dem Kulturkampf machen entweder Driekt, wie Mohn und Springer durch Zeitungen und Fernsehen. Indirekt durch die Finanzierung politischer Parteien die diesen Umstand befeueren, wie die AfD von Herrn von Fink vor seinem ableben finanziert wurde. Durch das quetschen von Ausländern in Zeit- und Leiharbeit, wodurch die Preise immer weiter gedrückt werden wie es die Automobilbranche durchgängig macht. Oder einfach nur durch die daraus resultierende Politik, die den reichen immer mehr und den Armen immer weniger lässt, wie es CDU, CSU und FDP tun.

Nun müssen Sie sich die Frage stellen gegen wen wollen Sie kämpfen? Gegen die die genauso unter den mächtigen dieses Landes leiden und durch deren Bekämpfungs sich für Sie nichts verbessert. Oder gegen jene Mächtigen, für die Sie nur ein Spielball sind! Ich weiß wofür ich kämpfe und wogegen, denn ich möchte ein Deutschland mit fairen Löhnen, bezahlbaren Mieten und einer lebenswerten Gesellschaft.
Ich möchte Deutschland, aber Sozial!


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